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Tagung Saalfelden
Mai 2011 |
ÖGI Tagung Saalfelden
Die ÖGI
hat Anfang Mai 40 "junge" Wissenschafter von Österreichs Kliniken
und Praxen zu einer innovativen Tagung zum Thema "Implantologie 2020"
nach Saalfelden geladen. Im Rahmen von interaktiven Workshops, unter der Moderation
von Frau Mag. Petra Ruso organisierte der ÖGI Vorstand, nach dem Vorbild
des 2010 vom EAO-Junior Committee abgehaltenen internationalen Summer Camps, zwei
dynamische Tage welche der Vernetzung von jungen österreichischen Implantologen
dienen sollten. Hauptaugenmerk der Tagung war die Nachwuchsförderung, zukünftige
Aufgaben der ÖGI und als praktischer Teil ein Rhetorik und Präsentationstraining
für die jungen Teilnehmer. Die Definierung von zukünftigen Standards
und die Umsetzung von Visionen wurden in einem unkonventionellen Rahmen frei von
rigiden Strukturen erarbeitet. Thema war nicht nur die "Entstaubung"
alter Hierarchien, sondern auch die mögliche Umsetzung von neuen Ideen. Provokante
Fragestellungen und spannende Themen rund um die Implantologie und die Zukunft
der implantologischen Ausbildung wurden auf nationaler Ebene zwischen Prothetikern,
Kieferchirurgen, Parodontologen und Oralchirurgen erörtert. Besonders beeindruckend
war die extreme Motivation in diesem sehr dynamischen Programm, welche auf den
großen Bedarf nach Vernetzung und Austausch rückschließen lässt. Die
ÖGI hat den ersten Schritt in eine neue, moderne und vernetzte Implantologie-Gemeinde
gesetzt. Viele Kollegen haben Interesse gezeigt und ihr Engagement angeboten,
um auch all die erörterten Ideen umzusetzen. Schließlich möchte
die ÖGI mehr als nur ein Verein sein. Zur Verwirklichung der Visionen, wie
der Erarbeitung von nationalen Standards oder von nützlichen Empfehlungen
und vielem mehr, bedarf es des Eifers aller Generationen der Implantologie. Das
Aufbrechen alter Strukturen ist den Organisatoren wunderbar gelungen. In einer
guten Mischung aus kompetitiver und entspannter Atmosphäre sind wunderbare
Kooperationen entstanden, welche hoffentlich bald die gewünschten Ergebnisse
mit sich bringen. Beeindruckend gut war die Teilnahmebereitschaft aller, egal
ob "jung" oder "alt". Weil die Implantologie noch ein relativ
junges Gebiet ist, ist der Wunsch nach Erfahrungsaustausch und wissenschaftlicher
Kooperation stark wachsend. Wir freuen uns auf nächstes Jahr und bis dahin
einen erfolgreichen Erfahrungsaustausch.
Dr. Gabriella Dvorak, Bernhard
Gottlieb Universitätszahnklinik Wien |
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